Inwertsetzung und Vermittlung der Alpsaison – Vorabklärungen für Projekte
Projektträger
AGRIDEA und SAV
Projektdauer
Oktober 2024 bis März 2026
Beschreibung
Ziel des Projekts war, das kulturelle Erbe und die Aktualität der Alpsaison mit dem Nutzen für Landwirtschaft, Landschaft und Biodiversität zu verbinden, indem Vorbereitungen für drei verschiedene Unterfangen getroffen und umgesetzt wurden.Das Projekt bestand aus drei Teilprojekten:
Teilprojekt 1: Organisation und KommunikationIn Zusammenhang mit dem Eintrag der Alpsaison in das immaterielle Kulturerbe der UNESCO werden verschiedene Massnahmen für dessen Bewahrung, Inwertsetzung, Weiterentwicklung und Vermittlung umgesetzt. Damit diese Umsetzung transparent und koordiniert geschieht, ist eine Organisationsform nötig, die auf nationaler Ebene agiert und die Kommunikation rund um die Projekte organisiert und steuert. Als Resultat der Vorabklärungsphase wurde im Dezember 2025 der Verein „Lebendige Alpsaison“ gegründet.
Teilprojekt 2: Bestandesaufnahme AlparchiveEs gibt relativ solide Quellen zur Geschichte der Alpwirtschaft, sie sind jedoch weit verstreut. Daher wurde in diesem Teilprojekt eine kommentierte und thematisch gegliederte Bibliographie und Quellenliste zur Geschichte der Alpwirtschaft in der Schweiz mit Schwerpunkt 19.-21. Jahrhundert und mit geographischen Informationen erarbeitet. Auf Basis dieses Materials sollen im Folgeprojekt «Alpgeschichte(n) schreiben» (2027-2030) Lehrveranstaltungen für Studierende und Workshops für Älpler/innen und andere Alp-Akteur/innen organisiert werden, in denen das historische Material ausgewertet und mit den Erfahrungen der Traditionsträger/innen in Dialog gebracht wird.
Teilprojekt 3: Konzept und Vorbereitung für eine WanderausstellungMit ihren Produkten, den kulturellen Praktiken und vor allem den Geschichten rund um Menschen und Tiere, bietet die Alpwirtschaft Anknüpfungspunkte für eine grosse Vielfalt an Zielgruppen. Um diese unterschiedlichen Personen anzusprechen und hinsichtlich der Alpwirtschaft aufzuklären, wurde eine mehrsprachige Wanderausstellung in einem Container-Format konzipiert, welche ab April 2027 in der Schweiz auf Wanderung geht.
Finanzierung
BAK, Fondation Sur-la-Croix, Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte, Leopold Bachmann Stiftung, AGRIDEA und SAV
Kontakt
Projektleitung und Teilprojekt 3: Esther Haesen, AGRIDEA
Teilprojekt 1: Selina Droz, SAV
Teilprojekt 2: Rahel Wunderli, Institut Kulturen der Alpen